03. November 2017

3 einfache Rezepte, um Food Waste zu vermeiden!

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Wenn es etwas gibt, das mich in den letzten Monaten beschäftigt hat – neben der Frage, ab wann es akzeptabel ist Weihnachtskekse zu backen – dann ist das diese Sache mit der Nachhaltigkeit. Mit welchen Mitteln kann man seinen eigenen ökologischen Fußabdruck reduzieren? Was kann ich als einzelner Verbraucher tun, um möglichst umweltschonend zu leben? Dies ist ein Thema, mit dem ich mich ab sofort mehr auseinandersetzen möchte. Nicht mehr nur privat, aber auch öffentlich auf meinem Instagram und Blog. Ich möchte mich dem nicht mehr entziehen, sei es aus Gemütlichkeit oder Unwissenheit. Ich hoffe ihr seid von dieser Entwicklung ebenso angetan wie ich und habt Lust das Thema gemeinsam anzugehen. Ich freue mich immer über Feedback, Ideen und Tipps!

Für meinen ersten Beitrag habe ich mich für das Thema „Resteverwertung“ entschieden und will dabei auf eine sinnvolle und leckere Verarbeitung von Lebensmitteln eingehen, die nicht mehr ganz frisch sind und oftmals eher im Müll als im Kochtopf landen. Ich habe drei verschiedene Rezeptideen zusammengestellt, in denen ihr eurer nicht mehr ganz so knackiges Gemüse und Obst verarbeiten könnt! Ebenso wie ein paar zusätzliche Tipps, wie man Food-Waste vermeiden kann!

 

Ich möchte dabei ein großes Dankeschön an REWE aussprechen, die mit mir für diesen Blogpost zusammengearbeitet haben. Es ist toll zu sehen, wenn gerade große Supermärkte sich für den Nachhaltigkeitsgedanken begeistern. So setzt sich REWE unter anderem auch aktiv gegen die Lebensmittelverschwendung ein. Seit Jahren arbeiten sie mit lokalen Tafeln zusammen und spenden Lebensmittel, die nicht mehr verkauft werden können. Ab dem 6. November kann man auch als Kunde helfen und an der Tafelaktion mitmachen. Für 5€ kann man eine bereits gepackte Lebensmitteltüte einkaufen und nach dem Bezahlen am Kassenbereich in die Spendenstation legen. Diese werden dann von ehrenamtlichen Tafelmitarbeitern abgeholt und an Hilfsbedürftige verteilt.

REWE hat sich außerdem eine tolle und informative Seite zu ihren Nachhaltigkeitsprojekten gebaut, die ihr hier finden könnt. Schaut doch mal vorbei!

Smoothies

Die schnellste und einfachste Verarbeitung von übrig gebliebenen und nicht mehr ganz frischen Lebensmitteln ist und bleibt alles zu einem Smoothie zu pürieren. Denn ob die Gurken-oder Apfelschalen nun noch besonders knackig war, schmeckt man hinterher sowieso nicht raus. Wer sich an grüne Smoothie traut (und das sollte man unbedingt!), kann dabei gut sein Restgemüse aufbrauchen. Sellerie, Gurke, aber auch Karottengrün eignet sich hierbei super. Für die Süße kann ein verschrumpelter Apfel oder überreife Banane sorgen. Solange ihr keinen Schimmel seht oder riecht, sage ich gerne: just go for it! Durch perfektioniert aufgezogenes Gemüse hat sich unser Blick für Lebensmittel ziemlich eingeschränkt und schnell kommt man zum Schluss es sei nicht mehr verwendbar, sobald Schalen nicht mehr glänzen. Auch kann man Stellen, die zum Beispiel schon ein wenig eindrückt sind einfach abschneiden und den Rest wie gewohnt verwenden.

Hier ein paar Rezeptideen für eure Restesmoothies!

Grüner Smoothie mit Apfel-Crumble

Verschiedene grüne Smoothies

Eintöpfe

Sobald die Temperaturen sinken, fängt bei mir die Eintopfzeit an. Das schöne ist, dass die Hauptzutaten für einen wärmenden Eintopf meist Lebensmittel sind, die sich lange halten! Kürbisse, (Süß)Kartoffeln bilden eine gute Basis für einen Eintopf. Dazu kann man seine leicht verschrumpelten Karotten, Auberginen und Zucchinis kleinschneiden und hinzugeben. Auch Linsen und vorgekochte (und eingefrorene) Kichererbsen sorgen für eine gute Basis. Dann noch den übriggebliebenen Salat mit rein und man hat ein einwandfreies und leckeres Resteessen.

Hier ein Grundrezept für einen wärmenden Eintopf

Für 4 Personen

1 rote Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1 EL Oliven Öl
½ kleiner Hokkaido Kürbis
2 kleine Kartoffeln
2 Karotten
½ Zucchini oder Aubergine
250g Linsen
1 Dose Kokosmilch
1 Prise Cayenne Pfeffer
1 Prise Pfeffer
1 TL Meersalz
2 TL Currypulver
1 TL Ingwerpulver (oder frischen, klein geschnitten!)
2-4 Handvoll Babyspinat

Zwiebeln und Knoblauch klein schneiden. Oliven Öl in einem großen Topf auf mittlerer bis hoher Hitze erwärmen und Zwiebeln für 3 Minuten glasig dünsten, dann Knoblauch hinzufügen.
Währenddessen Kürbis, Kartoffeln und Karotten gründlich abwaschen und in Würfel schneiden. Dem Topf hinzugeben und für 5-10 Minuten anrösten.
500ml kochende Gemüsebrühe und die Linsen dem Topf hinzufügen. Mit halb aufgesetztem Deckel 15 Minuten köcheln lassen.
Dann Kokosmilch und Gewürze hinzufügen und weitere 15-20 Minuten köcheln lassen. Kurz vor Ende gewaschenen Spinat hingeben und umrühren.

Ofengemüse

 

Auch leckeres Ofengemüse gebraucht keinerlei super frische Zutaten. Kartoffeln, Wurzelgemüse und Rote Beete eignen sich super, um sie im Ofen zu rösten. Mit einer einfachen Marinade kann man sich ein schnelles Essen oder Beilage zaubern.

Hier ein Grundrezept für leckeres Ofengemüse

Für 2 Personen oder für 4 Personen als Beilage

2 Rote Beten
4 Karotten
3 Pastinaken
1 große rote Zwiebel
2 EL Olivenöl, plus etwas zum Einpinseln
1 EL Balsamicoessig
1 TL Ahornsirup
1 TL gemahlener Rosmarin oder 1 TL gehackte Rosmarinnadeln
½ TL Meersalz
1 Knoblauchknolle

Den Backofen auf 180 °C vorheizen. Die Rote­Bete­Knollen mit einem Sparschäler schälen und in 1 cm dicke Scheiben schneiden. Da Rote Bete die Finger färbt, am besten für diese Arbeit Einweghandschuhe tragen. Karotten und Pastinaken waschen, gegebenenfalls schälen und – je nach Größe – der Länge nach halbieren oder vierteln. Die Zwiebel schälen und in Ringe schneiden. Mit den restlichen Zutaten, bis auf den Knoblauch, in einer Schüssel gut vermengen. Das obere Stück der Knoblauchknolle abschneiden, sodass die Zehen freigelegt sind. Die Knoblauchknolle mit ein wenig Olivenöl einpinseln. Alle Zutaten auf einem Backblech verteilen, die Knoblauch­knolle mitten hineinsetzen und alles 35–40 Minuten im Ofen rösten. Zwischendurch einmal wenden, damit alles schön gleichmäßig bräunt. Wer mag, kann die gerösteten Knoblauchzehen auch mitessen – sie verleihen dem ganzen Gericht den besonders würzigen Kick.

Abschließend möchte ich paar Tipps mit euch teilen, die ich mir über die letzten Jahre aneignet habe. Wenn ihr noch welche habt, lasst es sie mich gerne wissen!

Einfrieren

Ich bin tatsächlich ein großer Fan von Einfrieren. Nicht nur ganze Mahlzeiten (Eintöpfe) oder selbstgebackenes Brot, aber auch einzelne Lebensmittel landen bei mir im Gefrierfach. Wenn ich es vor einem Wochenende außer Haus oder einem längeren Urlaub nicht schaffe, alle meine Lebensmittel aufzubrauchen, verstaue ich sie bis zu meiner Rückkehr im Tiefkühlfach.

Bananen eignen sich dafür besonders gut. Ich schäle die reifen Bananen, schneide sie in kleinere Stücken und verstaue sie in einem dafür geeigneten Container. Dies klappt auch gut mit Spinat, den man davor waschen und trocknen sollte und ihn dann einfriert. Beides kann wunderbar in Smoothies verwendet werden.

Marmelade und Kompott

Marmelade ist eine gute Möglichkeit einen Überfluss an Obst zu verwerten. Meine Großeltern haben eine Vielzahl an Apfelbäumen im Garten und können kaum so viel verbrauchen, wie die Bäume Früchte geben. Ich nehme ihnen dankend welche ab und koche daraus einen großen Topf Apfelkompott, das ich in Glasgefäßen luftdicht aufbewahre und nach und nach im Porridge oder anderen Süßspeisen aufbrauche.

Hier findet ihr als Rezept, was ich für ein Pfirischkompott erstellt habe.

Brühe aus Gemüseresten

Etwas, was ich vor einiger Zeit begonnen habe, ist eine Brühe aus Gemüseresten zu kochen. In einem Container sammle ich Gemüsereste und Schalen, die beim Kochen übrig bleiben. Beispielsweise Zwiebelschalen, Karotten, Zucchini oder Gurke, aber auch Blätter und Reste von Lauch, Blumenkohl, Sellerie und Brokkoli. Den Container verstaue ich im Tiefkühlfach, bis sich eine beträchtliche Menge angesammelt hat. Diese kann man dann mit Salz, Pfeffer und Kräutern für rund eine Stunde in Wasser kochen und mit einem feinen Sieb abschöpfen. Die Brühe hälft sich luftdicht abgefüllt für einige Wochen und kann für Suppen oder Eintöpfe verwendet werden!

 

Ich hoffe sehr, ich konnte euch mit diesem Post ein wenig Inspiration geben und zeigen, dass man auch mit nicht mehr ganz so frischen Zutaten sich etwas leckeres zubereiten kann. Denn es kann schließlich immer mal passieren, dass man sich beim Einkauf ein wenig verschätzt (ich rede hier aus ziemlicher Erfahrung), aber es sollte kein Grund sein Lebensmittel zu früh auszusortieren.

 

Danke an REWE, die mit mir für diesen Blogpost zusammen gearbeitet haben.

Welcome to my kitchen, my colourful world of nourishing foods. Here I choose to live healthy, eating whole, plant-based foods; a happy mix of vegetables, legumes, fruits, whole grains, nuts and seeds.

I am Pauline, a 22 year-old food lover and photographer from Berlin.

My recipes are simple, vegetarian dishes with plant-based and natural ingredients only. Perfect for everyday life. You do not have to be a skilled cook to have a balanced and healthy diet – I am not! An open mind and willingness to try out something new everyday shall be enough. It’s an infinite journey, and I am happy about everyone who decides to come along.

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